Dein Nachbar Dein Musiklehrer | Deine Nachbarin Deine Musiklehrerin

Interview mit Christiane Gietenbruch, Klavier

7 Fragen an Christiane Gietenbruch, Klavier

Was ist für Dich zentral im Musikunterricht?
Zentral ist für mich die Freude, Musik zu machen. Das Erforschen und Entdecken von Klavierklängen, das Erleben von musikalischen Zusammenhängen und das Geniessen des Gespielten stehen im Vordergrund.

Wie hast Du Deinen eigenen Unterricht / Deine Ausbildung erlebt?
n den Musikschuljahren bin ich immer gern zur Klavierstunde gegangen. Meine engagierte Lehrerin legte wert auf ein gutes “Handwerk” des Klavierspiels, pflegte Hörerziehung und Körperempfinden gleichermassen wie auch das spielerische Üben. Ich wusste immer, wie ich üben musste und fühlte mich sicher. Früh durfte ich mit anderen Instrumentalisten meines Alters zusammenspielen. Kammermusik ist bis heute für mich die beglückendste Form des Musizierens.
Meine Hochschullehrer lehrten mich das Nachdenken über Musik, klangliche Höhenflüge und das selbständige Suchen nach der musikalischen Aussage. Allerdings gab es auch Lehrer, die im Umgang z.T. distanziert, unklar oder nicht verlässlich waren, was das Lernen deutlich hemmte.
Das Fach Improvisation forderte mich heraus, öffnete mir aber neue Horizonte und andere Sicht- bzw. Hörweisen auf falsche Töne:-).

Was nimmst Du davon für Dein Unterrichten mit?
Rückblickend ist mir klar geworden, wie wichtig ein gutes Lehrer-Schüler-Verhältnis ist. Ich bin gern im Austausch mit den Schülern über die Musik, die wir spielen. Gern gehe ich auf Schülerwünsche oder -vorstellungen ein. Wir spielen in der Stunde kreativ und mit allen Sinnen, auch improvisierend. Wir suchen den Zusammenhang zwischen Klang und Körper zu ergründen, was uns zu einer differenzierten Technik und einem bewussten Klang führt. Sehr gern spiele ich vierhändig mit den Schülern und unterstütze sie bei Kammermusikprojekten.

Wie hast Du Dein Instrument ausgewählt? Gibt es ein prägendes Erlebnis?
In meiner Kindheit lebte meine Grossmutter mit uns im Haus. Sie spielte Gitarre, Flöte und hatte auch ein Klavier in ihrem Zimmer. Ich kann heute nicht mehr genau sagen, warum: das Klavier zog mich damals einfach an. Ich sass daran, stellte mir ein Bilderbuch auf den Notenhalter und spielte Töne dazu mit beiden Händen. Auf die spätere Frage seitens meiner Eltern, welches Instrument ich lernen möchte, war für mich bereits alles klar: Klavier.

Mit welchem Schülertyp arbeitest Du besonders gerne?
Ich freue mich auf Schüler, die Musik und Klänge geniessen und probieren, sich auf Neues einzulassen.

Welche Schülereigenschaften empfindest Du als Herausforderung?
Wenn Schüler unrealistische Erwartungen an sich selbst (oder Eltern an ihre Kinder) haben, stellt sich das in den Weg des Lernens. Das kann herausfordernd sein.

Beschreibe kurz Deinen Unterrichtsraum.
Der Unterrichtsraum ist bei mir zuhause, in der gemütlichen Wohnstube mit Gartenblick und einem musikliebenden Kater. Zum Musizieren steht ein Flügel bereit und viele Noten… Herzlich Willkommen!

Wenn es der zeitliche Aufwand zulässt, besteht auch die Möglichkeit, dass ich für den Klavierunterricht zu Ihnen/zu Dir nach Hause komme.

Christiane Gietenbruch, Klavier

Christiane Gietenbruch unterrichtet Klavier in Winterthur

MEIN MUSIKUNTERRICHT GANZ IN MEINER NÄHE