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elisabethronja
Gesang, Stimme und Bewusstsein, Vocal-Coach Klassik / Musical / Pop / Jazz, Ensemble, Chor, Erfolg auf der Bühne, Singschule für Kinder, Supervision für Berufsmusiker
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Gesang

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Elisabeth-Ronja
Härdi
3006 Bern
076 561 41 98

Mich beeindrucken Künstler*innen, die ihren eigenen Weg gehen und dabei eine klare und aufrichtige Linie verfolgen, auch wenn sie nicht auf Anhieb in offene Arme der Expert*innen und des Publikums laufen. Oftmals werden/wurden sie sogar von den Kunsthochschulen abgelehnt, wie zum Beispiel Nadia Sieger (Ursus & Nadeschkin), die an der Schauspielschule nicht angenommen wurde und dennoch ihren Lebenstraum höchst erfolgreich verwirklicht hat. Und - hätte Maria Callas in den 50er Jahren eine Aufnahmeprüfung an einer deutschen Musikhochschule gemacht, wäre sie womöglich abgelehnt worden. «Die Callas» hatte keine schöne Stimme, darüber waren sich wohl alle einig. Zudem war sie damals noch ein dickes, eher hässliches Mädchen. Ein italienischer Gesangsexperte soll einmal gesagt haben: «die Frau hat Essig in der Stimme». Dennoch ist sie ihren Weg gegangen und wird bis heute als eine der bedeutendsten Sopranistinnen gefeiert! Genauso berührt mich die Stimme eines völlig unbedacht frei singenden Menschen auf der Strasse.

Mein Ansatz:
- Kreatives Dranbleiben.
- URSPRÜNGLICHKEIT und Transformationskraft.
- DA sein!
- Hinhörend und verspielter Authentizität, mit Freude, Leichtigkeit, angepasst an den Entwicklungsstand Menschen und seine Stimme.
- Fokus! Alles ist möglich!

Mein Weg:
Ich hatte die Stimme schon früh als ein gleichsam machtvolles wie die Menschen verbindendes Instrument erlebt. Wo gesungen wurde, da war ich glücklich! Vollkommen unerwartet wurde mein Leben in meinem 18. Lebensjahr auf den Kopf gestellt. Während eines Chorkonzertes fiel meine Stimme einem Solisten auf, und er empfahl mir, unbedingt einer neuen Gesangsdozentin an der ZHdK Zürich vorzusingen. Diese war derart begeistert von meiner Stimme, dass sie sich bereit erklärte, mich in ihre Klasse aufzunehmen. Durch diesen Zufall kam ich als Sängerin auf die Bühnen Europas. Die völlig unerwartete Entdeckung meines Talentes und, dass meine Stimme zu meiner Berufung wurde hat mir gezeigt, dass es immer ein Tor zu den eigenen wahren Begabungen und Qualitäten gibt, und wie weitreichend Zufälle im Leben sein können, wenn man das Tor durchschreitet und den ureigenen Weg geht. Mut tut gut. 

Das habe ich gelernt:
- Es gibt diese Momente, in denen du dastehst und mit anderen gemeinsam musizierst wie wenn es kein Gestern und kein Morgen gäbe. Diese erhebenden Momente können mit jedem beseelten Musiker oder Musikerin entstehen.

- Auf meinen Reisen lernte ich interessante Künstler*innen und Orte gerade auch in der Kleinkunstszene kennen. Zu entdecken wie sich die Gesangs- und Bühnenkultur in verschiedensten Ländern und Kulturen ergänzt oder unterscheidet, war für mich mega spannend und für meine eigene Laufbahn bereichernd. So nutzte ich die Gelegenheit, in den Unterricht hineinzuschauen, wo immer ich konnte und auf der Bühne stand. Was unterscheidet zum Beispiel ein Gesangs-Studium in Bratislava oder Israel von unserem hier in der Schweiz? Oder wie erfahren sich die Mexikaner*innen in ihrer Stimme? Da kam es durchaus vor, dass ich ein Land über Monate besuchte, um selbst Stunden zu nehmen und mich mit Studenten auszutauschen.
Der Mensch ist meiner Ansicht nach das einzige Wesen, das Grobstofflichkeit und Feinstofflichkeit in sich vereinen und sich aufrichten und zum Ausdruck bringen kann. Der Musiker/Sänger ist die Saite zwischen Himmel und Erde. 

 - Ich habe gelernt, dass Befindlichkeiten vorübergehen, und, dass auf einen schlechten Tag auch wieder ein guter folgt. 
- In der eigenen Grösse/Freude ist jede*r  Sänger*in ein Unikat, unverwechselbar. 
- Die Stimme an sich hat, nebst ihrer natürlichen Formgebung, keine Grenzen. Aus dem Blick unserer Persönlichkeit setzen wir Grenzen, um unsere Stimme im freien Klang zu erfahren. Die Stimme möchte expandieren, wir möchten begrenzen. Aus diesem «scheinbar Unvereinbaren» kann eine wahre Schöpferkraft entstehen, in welcher die Stimme ihr Zuhause findet. Die Momente des Gelingens sind bewegend, und können sich durchaus auch transformativ auf die Lebensqualität auswirken. Ich verstehe mich als Wegbereiterin mit klarem Fokus auf das Bestmögliche des Schülers/der Schülerin.

Ausbildung:
- Erste Gesangsstunden bei Rico Peterelli in Chur - Sopran im Kammerchor Chur (Luzius Juon)
- Berufsstudium an der Hochschule der Künste Zürich mit Hauptfach Gesang bei Frau Jane Thorner-Mengedoht mit  Lehrdiplom
- Opernstudio Biel-Basel
- Operndiplom mit Auszeichnung (Expertin: Frau Ruth Rohner, Opernhaus Zürich)
- Stückverträge am Stadttheater Biel
- Fachwechsel zum Sopran, erste Konzertengagements als Opernsopran in Bühl (Deutschland) als Susanna (Figaros Hochzeit, W.A. Mozart) und Rusalka (Rusalka, A. Dvorak)
- Freischaffende Künstlerin im Fach Mezzo & Sopran mit Schwerpunkt Kammermusik und Lied
- Lehrkraft an der Musikschule Muri-Gümligen/BE

Projekt:
Ensemble: Close2Harmonics

MEIN MUSIKUNTERRICHT GANZ IN MEINER NÄHE